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1825–1898

Traumbesitz.

Conrad Ferdinand Meyer

„fremdling, unter diesem Schutte Wölbt sich eine weite Halle, Blüht des Inka goldner Garten, Prangt der Sessel meines Ahns!

Alles Laub und alle Früchte Und die Vögel auf den Aesten Und die Fischlein in den Teichen Sind vom allerfeinsten Gold.“

— „Knabe, du bist zart und dürftig, Deine greisen Eltern darben — Warum gräbst du nicht die nahen Schätze, die dein Erbe sind?“

„solches, Fremdling, wäre sündlich! Nein, ich lasse mir genügen An dem kleinen Waizenfelde, Das mir oben übrig blieb.

Im Geheimniß meines Herzens, Mit den Augen meines Geistes Schwelg' ich in den lichten Wundern, In dem unermessnen Hort:

O des Glanzes! O der Fülle! Siehst du dort die Büschel Maises Mit den schön geformten Kolben? Siehst du dort den goldnen Thron?“

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