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1825–1898

Napoleon im Kreml.

Conrad Ferdinand Meyer

Er nickt mit seinem großen Haupt Am Feuer eines fremden Herds: Im Traum erblickt er einen Geist, Der seines Purpurs Spange löst.

Der Dämon schreit mit wilder Gier: „mich lüstet nach dem rothen Kleid! In ungezählter Menschen Blut Getaucht, verfärbt der Purpur nicht!“

Die Beiden rangen Leib an Leib. „gieb her!“ „Gieb her!“ Der Dämon fleucht Mit spitzen Flügeln durch die Nacht Und schleift den Purpur hinter sich.

Und wo der Purpur flatternd fliegt, Sprühn Funken, lodern Flammen auf! Der Corse fährt aus seinem Traum Und starrt in Moskau's weiten Brand.

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