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1825–1898

Nachtgeräusche.

Conrad Ferdinand Meyer

Melde mir die Nachtgeräusche, Muse, Die ans Ohr des Schlummerlosen fluthen! Erst das traute Wachtgebell der Hunde, Dann der abgezählte Schlag der Stunde,

Dann ein Fischer-Zwiegespräch am Ufer, Dann? Nichts weiter als der ungewisse Geisterlaut der ungebrochnen Stille, Wie das Athmen eines jungen Busens,

Wie das Murmeln eines tiefen Brunnens, Wie das Schlagen eines dumpfen Ruders, Dann des Schlummers leise leise Tritte.

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