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1861

IV

Conrad Ferdinand Meyer

Weil etwas kahl mein Kämmerlein ich fand, Sprach ich zum Pfarrer: Ziere mir die Wand. – „Da meine Brief' und Helgen! Hutten, schaut, Was Euch belustigt oder auferbaut!

Ergötzt Euch ‚Ritter, Tod und Teufel‘ hier? Nehmt hin das Blatt! Der Ritter, Herr, seid Ihr.“ Das sagst du, Pfarrer, gut. Ich häng es auf Und nagl es an mit meines Schwertes Knauf.

Dem garst'gen Paar, davor den Memmen graut, Hab immerdar ich fest ins Aug geschaut. Mit diesen beiden starken Knappen reit Ich auf des Lebens Straßen allezeit,

Bis ich den einen zwing mit tapferm Sinn Und von dem andern selbst bezwungen bin.

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