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1825–1898

I .

Conrad Ferdinand Meyer

Ich lag an einem Raine Mit meinem dürren Stab. Was lauf' ich? Meine Beine Erlaufen nur das Grab ...

Ein Wandrer zog derenden, War noch ein Knabe fast, Der hielt als Stab in Händen Den blüthenreichsten Ast.

„grüß Gott dich, schöner Wandrer! Bist du es, Knabe Lenz?“ Er rief: „Ich bin kein Andrer Und komme von Florenz!“

Das mußte mich erwecken. „kind Lenz, ich wandre mit!“ Wir hoben unsre Stecken In

Die beiden Stäbe hoben Kind Lenz und ich zugleich; Auch meiner ward von oben Bis unten blüthenreich.

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