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1825–1898

Hohe Station.

Conrad Ferdinand Meyer

Hoch an der Windung des Passes bewohn' ich ein niedriges Heut ist vorüber die Post, heut bin ich oben allein. Lehnend am Fenster belausch' ich die Stille des dämmernden Rings kein Laut! Nur der Specht hämmert im harzigen Tann.

Leicht aus dem Wald in den Wald hüpft über die Matte das Spielend auf offenem Plan; denn es ist Herr im Bezirk. Jammer! Was hör' ich? Ein schrilles Gesurre: „Gemordet ist „bismarck zürnt im Gezelt!“ „Väterlich segnet der Papst!“

Schwirrt in der Luft ein Gerücht? Was gewahr' ich? Ein Unter dem Fenstergesims bebt der electrische Draht, Der, wie die Schläge des Pulses beseelend den Körper der Durch das entlegenste Thal trägt die Geberde der Zeit.

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