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1825–1898

Firnelicht.

Conrad Ferdinand Meyer

Wie pocht' das Herz mir in der Brust, Trotz meiner jungen Wanderlust, Da, heimgewendet, ich erschaut' Die Schneegebirge, süß umblaut,

Das große stille Leuchten! Ich athmet' eilig, wie auf Raub, Der Märkte Dunst, der Städte Staub. Ich sah den Kampf. Was sagest du,

Mein reines Firnelicht, dazu, Du großes stilles Leuchten? Nie prahlt' ich mit der Heimath noch Und liebe sie von Herzen doch,

In meinem Wesen und Gedicht Allüberall ist Firnelicht, Das große stille Leuchten. Was kann ich für die Heimath thun,

Bevor ich geh' im Grabe ruhn? Was geb ich, das dem Tod entflieht? Vielleicht ein Wort, vielleicht ein Lied, Ein kleines stilles Leuchten!

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