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1825–1898

Don Fadrique.

Conrad Ferdinand Meyer

Don Fadrique bringt ein Ständchen Seiner drolligen Pepita: „liebchen, strecke durch die Thüre Deines Füßchens Spitze nur!“

Und die drollige Pepita Streckt durch eine schmale Spalte Eines allerliebsten Fußes Weißes Spitzchen in die Luft.

Don Fadrique krümmt den Rücken, Will das weiße Spitzchen küssen, Knabe Amor steht bei Seite, Der den Bogen lachend spannt.

Nach dem ewig jungen Herzen Zielt er, doch wer lacht, der zielt schlecht: In des Ritters alten Rücken Schießt er einen Hexenschuß.

Don Fadrique's Knochen rasseln, Don Fadrique stürzt zusammen, Figaro holt eine Sänfte, Figaro bringt ihn zu Bett.

„frommer Bruder Agostino, Exorcire mir das frevle Allerliebste weiße Füßchen Das durch meine Beichte tanzt!“

Don Fadrique sucht den Hades, Zierlich schreitend wie ein Stutzer, Tänzelnd leuchtet ihm ein weißes Füßchen durch die Unterwelt.

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