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1825–1898

Das beerdigte Herz.

Conrad Ferdinand Meyer

Mich denkt es eines alten Traums. Es war in meiner dumpfen Zeit, Da junge Wildheit in mir gohr. Bekümmert war die Mutter oft.

Da kam einmal ein schlimmer Brief. (was er enthielt errieth ich nie.) Die Mutter fuhr sich mit der Hand Zum Herzen, fast als stürb' es ihr.

Die Nacht darauf hatt' ich den Traum: Die Mutter sah verstohlen ich Nach unserm Tannenwinkel gehn, Den Spaten in der zarten Hand,

Sie grub ein Grab und legt' ein Herz Hinunter sacht. Sie ebnete Die Erde dann und schlich davon.

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