Skip to content
1514

34.

Martin Luther

Was furchstu, Feind Herodes, seer, Das uns geborn kompt Christ der HERR? Er sucht kein sterblich Königreich, Der zu uns bringt sein Himelreich.

Dem stern die Weisen folgen nach, Solch Liecht zum rechten Liecht sie bracht. Sie zeigen mit den Gaben drey, Dis Kind Gott, Mensch und König sey.

Die Tauff im Jordan an sich nam Das Himelische Gottes Lam, Da durch der nie kein Sünde that Von Sünden uns gewaschen hat.

Ein Wunderwerck da new geschach, Sechs steinern Krüge man da sach Vol Wassers, das verlor sein art, Roter Wein durch sein Wort draus ward.

Lob, ehr und danck sey dir gesagt [Christ geborn von der reinen Magt, Mit Vater und dem heilgen Geist Von nu an bis in ewigkeit.]

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
34. · Martin Luther · Poetry Cove