Es geht ein Mann durch das bunte Land;
Die Meßkette hält er in der Hand.
Sieht vor sich hin und sieht sich um;
„Hier ist ja alles schief und krumm.“
Er mißt wohl hin und mißt wohl her;
„Hier geht ja alles kreuz und quer!“
Er blickt zum Bach im Tale hin;
„Das Buschwerk dort hat keinen Sinn!“
Zum Teiche zeigt er mit der Hand;
„Das gibt ein Stück Kartoffelland!“
Der Weg macht seinen Augen Pein;
„Der muß fortan schnurgerade sein!“
Die Hecke dünket ihm ein Graus;
„Die roden wir natürlich aus!“
Der Wildbirnbaum ist ihm zu krumm;
„Den hauen wir als ersten um!“
Die Pappel scheint ihm ohne Zweck;
„Die muß da selbstverständlich weg!“
Und also wird mit vieler Kunst
Die Feldmark regelrecht verhunzt.