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1833

Traum

Nikolaus Lenau

Nächtlich hatt ich einen Traum, Liebe Mutter, einen guten, Ob wir unter einem Baum, Wanderungsmüde, beide ruhten.

In den Schoß zu süßer Ruh Legt ich dir mein Haupt, das schwüle, Und du fächeltest mir zu Eine himmlisch süße Kühle.

Ahnung faßte mir das Herz, Daß es würde besser werden, Und ich fühlte himmelwärts Mich gehoben von der Erden.

Sitze nieder, will mein Haupt An die treue Brust dir legen, Daß es fühle, lang beraubt, Deiner Liebe Himmelssegen.

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