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1802–1850

Anmuth .

Nikolaus Lenau

Die Hoffnung, eine arge Dirne, Verbuhlte mir den Augenblick, Bestahl mit frecher Lügenstirne Mein junges Leben um sein Glück.

Nun ist's vorüber; in den Tagen, Als ihr Betrug ins Herz mir schnitt, Hab' ich das süße Kind erschlagen, Und mit dem Leben bin ich quitt.

Nicht mehr zum Lustschloß umgelogen, Scheint mir die Erde, was sie ist: Ein schwankes Zelt, das wir bezogen — Gott habe Dank! — auf kurze Frist.

Zu lange doch dünkt mir das Brüten Hier unter diesem schwanken Zelt; Ergreif' es, Sturm, in deinem Wüthen, Und streu die Lappen in die Welt!

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