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1759

5. Die veränderlichen Triebe der menschlichen Alter

Abraham Gotthelf Kästner

Nach Puppen wird das Kind sich sehnen, Der muntre Jüngling nach der Schönen, Der Ruhm erhitzt des Mannes Fleiß, Und Gold begehrt der matte Greis.

Bei so veränderlichen Trieben, Wer wird sein wahres Glücke lieben? Nur Der, der Schönen, Ruhm und Geld Für Puppen der Erwachsnen hält.

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