Schwelgend in der Tage Glück.
Blutig hassend deine Dränger,
Hielt nicht Lied und Liebe länger
Seiner Seele Sturm zurück.
Und er brach mit wundem Herzen
Aus der Freunde Reihn,
Tauchte in der Trennung Schmerzen, —
Und war dein.
Thränend hat er oft die Blicke
Zur Vergangenheit gesandt,
Auf des Lieds melod'scher Brücke
Stieg der Geist zum alten Glücke
In der Liebe goldnes Land.
Ach er schwärmte nur vergebens,
Denn der Stunden rohe Hast
Warf ihn in den Lärm des Lebens,
Sturmgefaßt.
Doch was soll er im Gedränge
Ohne Schlachten Morgenroth?
Gieb die friedlichen Gesänge,
Oder gieb des Krieges Strenge
Gieb mir Lieder, oder Tod.
Laß mir der Begeistrung Thränen,
Laß mir meine Liebes-Nacht,
Oder wirf mein freudig Sehnen
In die Schlacht! —
Um mich donnern die Kanonen,
Ferne Cimbeln schmettern drein;
Deutschland wirft um seine Kronen,
Und hier soll ich ruhig wohnen
Und des Stromes Wächter seyn?
Soll ich in der Prosa sterben? —
Poesie, du Flammenquell,
Brich nur los mit leuchtendem Verderben,
Aber schnell!