Der Freude wie der Wehmuth Schwingen tragen
Das milde Herz zu liebefrohen Tagen,
Von keinem Thränengifte mehr verbittert. —
Wer hat mein freies Paradies umgittert? —
Wer durfte mich in diese Fesseln schlagen,
Den Lieder Sohn ins Kriegsgetümmel jagen?
Wer hat mir meinen Freudenbaum zersplittert?
Wie? griff' ich nicht mit freier Hand zum Schwerdte,
Daß blutversöhnend aus der deutschen Erde
Ein heilig Wort jung und lebendig werde? —
Es sprichts ein Gott im Rauschen dieser Wellen:
„am Klippenherzen muß die Kraft zerschellen,
„und aus dem Tode soll das Leben quellen.“