Im Erlenbusch, im Tannenhayn,
In Sonn- und Mond- und Sternenschein
Umlächelt mich ein Bildniss.
Vor seinem Lächeln klärt sich schnell
Die Dämmerung in Himmelhell,
In Paradies die Wildniss.
Es säuselt in der Abendluft,
Es dämmert in dem Morgenduft,
Es tanzet auf der Aue.
Es flötet in dem Wachtelschlag,
Und spiegelt sich im klaren Bach,
Und badet sich im Thaue.
Es naht in holder Traulichkeit
Sich mir in tiefster Dunkelheit
So schüchtern und so leise.
Es lullt mich wohl in sanfte Ruh,
Und haucht im Schlaf mir Träume zu
Von wundersüsser Weise.
Ich öffn' ihm sehnend meinen Arm,
Und streb', es traut und liebewarm
An meine Brust zu drücken.
Ich hasch', und hasche leere Luft.
Und nichtig, wie ein Nebelduft,
Entwallt es meinen Blicken.