Verlohren!
Verlohren!
O Lustgeschrey in meinen Ohren!
Es singt um mich wie Brautgesang;
Es klingt der Hochzeitharfen Klang;
Es lodern schon die Kerzen.
Die muntern Jungfraun scherzen.
Ihr Jungfraun, habt ihr Oels genug?
Ach füllt die Lampen, füllt den Krug.
Die Nacht ist süss und schaurig,
Die Braut so froh und traurig!
Welch Flüstern,
So lüstern
Raunt mir ins Ohr im Düstern!
„komm, holde Taube, süsse Braut.
„der Priester harrt. Der Priester traut.
„der Teppich ist gebreitet.
„das Bette ist bereitet.
„uns winkt des Lagers weicher Flaum
„zu süssem Schlaf und süsserm Traum.
„kommst, kömmst du bald, du Fromme?“ —
Ja, Bräutgam, ja, ich komme!