Skip to content
1753

An sie

Friedrich Gottlieb Klopstock

Zeit, Verkündigerin der besten Freuden, Nahe selige Zeit, dich in der Ferne Auszuforschen, vergoss ich Trübender Thränen zu viel

Und doch komst du! O dich, ja Engel senden, Engel senden dich mir, die Menschen waren, Gleich mir liebten, nun lieben Wie ein Unsterblicher liebt.

Auf den Flügeln der Ruh, in Morgenlüften, Hell vom Thaue des Tags, der höher lächelt, Mit dem ewigen Frühling, Komst du den Himmel herab.

Denn sie fühlet sich ganz, und giesst Entzückung In dem Herzen empor die volle Seele, Wenn sie, dass sie geliebt wird, Trunken von Liebe, sichs denkt!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
An sie · Friedrich Gottlieb Klopstock · Poetry Cove