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ZuschrifftFußnoten

Johann Klaj

Bellona welche dich begabt mit wehrten Palmen und deinen Siegespracht mit Lobgesang und Psalmen verewigt in der Welt hat ihr erhabnes Haubt deß grünen Lorbeerkrantzs zu deinem Lob beraubt

und dich damit bekrönt. Wie solches ist geschehen hat vor verwichner Zeit die Teutsche Welt gesehen: Irene trat her zu mit der Oliven-Kron bekröne dich damit und halff dir auf den Thron

deß Norden Königreichs. Der höchste Preis in Kriegen ist mit dem Heldenmuht im Siege sich besiegen und zwingen die Begierd die sonsten nimmersatt sich in dem grössten Glück nicht leicht vergnüget hat.

Irene welche du in Teutschland eingeführet hat dich mit ihrer Kron wie jetzt gesagt bezieret und rühmet Deinen Ruhm: die waare Seligkeit ist dem der Friede stifft als Gottes Kind bereit

Bellona saget frey daß sie zwar überwunden doch in beliebter Hand den milden Tod gefunden der nun die letzte Welt von neuem Leben macht und der die Friedenszeit hat an das Liecht gebracht.

Vulcanus hat die Kunst deß Schmittenwercks erfunden Apollo wie man heilt die Schmertzenvolle Wunden der schöne Majen-Sohn der güldnen Leyren Band: deß wegen sie gesetzt sind in der Götterstand

nach jener Heyden Weis. Wie soll man den verehren der uns den werthsten Schatz den Frieden zu bescheren erfreulichst sich bemüht? Der diesen Krieg gestillt ist gleich dem Erdengott mit Himmelsgeist erfüllt.

O hocherleuchter Fürst der du den Fried erzeuget für dir Irene sich als ihrem Vatter neiget der Tochter deines Lobs laß deines Namens-Ehr erwünschend daß dein Reich sich nach und nach vermehr.

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