Setzet an blaset die feyer Trommeten Lasset erklingen die hohen Clareten Lasset die küpfernen Trummeln erschaln Prasseln und haln.
Stekket die Fahnen auß lasset sie fliegen Man hat die höllische Vestung erstiegen Lasset dieTempel mit Waffen außschmükn Löset die Stükn,
Ladet von neuen begrüsset den Himmel Thäler antworten mit Gegengetümmel Nunmehr ist unser der blutige Krieg Wahlstat vnd Sieg.
Singet und klinget in Christlichen Landen Christus ist heute von Toden erstanden Christus hat heute den Teufel besiegt Satan erliegt.
Die Cherubinen nun Sternen ab fliegen Singen und sagen von Kriegen vnd Siegen Das Deamantine Himmlische Zelt Freudevermeldt.
Sehet wie schimmert die güldene Sonne Hüpffet und springet für Freuden und Wonne Höret die künstliche Nachtigal wacht Schlirffet und lacht.
Wasser vnd Wogen mit Brausen sich heben Ströme die Freude mit Rauschen angeben Der West verjünget die nichtige Zeit Blumen außbreit.
Rühret der Harfen bewegliche Seiten Lasset das Orgelwerk klüglich bestreiten Alle Welt soll Ihn mit völligem Chor Heben empor.
Flötet posaunet versüssete Lieder Christus der Höllen Bestürmer kömt wider Alles was Odem hat lobe den HERRN Nah und auch fern.
Stille! der Siegesfürst kommet gezogen Richtet auff lieblich bekräntzete Bogen Machet die mächtigen Thaten berufft Füllet die Lufft.
Hertzog du Hertze des Friedes willkommen! Freude der Engel Erlöser der Frommen Retter der Sterblichen Tröster in Noht Leben im Tod.
Die Fakkel dieser Welt das Flammenschöne Licht Das mit vergüldten Haubt die braune Nacht zerbricht War noch nicht aufgewacht; es spielte durch das blaue Die gelblichrohte Braut die Mutter kühler Taue
Die Fürstin des Gestirnsdie neubegrünte Welt Lag noch wie fast vor tod in ihrem Nebelzelt. Der tieffe Hertzensschnitt das Sorgenvolle Wachen Allein das fromme Weib Marien munter machen
Der ist hinweggerafft nachdem sie hat gewacht Nicht sonder Threnenflut den dritten Tag und Nacht. Wer träget wol ein Feur im Busen das nicht schmertze? Die Liebe birgt sich nicht der Mund verräht das Hertze.
Der abgeseelte Leib das newe Todenhauß Die liegen jhr im Sinn drüm bricht sie folgend auß.
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