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An dieser Rede Außgeber

Johann Klaj

Als Jesus an dem Creutze hieng in seinem Schmertzen er anfieng noch sieben Wort zu sagen die jeder Christ wol mercken soll

in allen Lebens-Tagen. Zum ersten sprach er bitt ich dich verzeih es denen die an mich die Händ O Vatter legen

dieweil sie was sie an mir thun noch nicht verstehen mögen. Darnach schrie er vom Kreutzesthron O Mutter sih hier ist dein Sohn

befahl sie seinem Freunde daß wie man mit der Mutter soll ers treulich mit ihr meinte. Dann bald er auf die rechte Hand

sich zu dem frommen Schächer wandt und sagt: er werde heute bey ihn im Paradeise seyn und fort auf alle Zeite.

Drauff kehrt er sich in seiner Noht zu seinem Vatter sprach mein Gott hastu mich dann verlassen? Warumb O Vatter thustu das?

Wer kan den Jammer fassen? Nach diesem eine kleine Weil bezeugt er nach der Menschen Heil ein hertzliches Verlangen.

Er sagte laut: es dürstet mich den Labtrunck zu empfangen. Vnd als man ihm reicht Essig dar tranck er den nicht sagt: es ist gar

mein Leiden ist geendet was mir mein Vater hat bestimmt das hab ich nun vollendet. Darumb sagt er das letzte Wort;

Nun Vatter weil ich gehe fort auß diesem Elendleben weil ich in deine treue Hand dir meinen Geist aufgeben.

O meine Seele merck die Wort wann du must gehn vom Lebens-Ort wer sie weiß zu bewahren der wird von diesem Leben auß

gar wol und selig fahren.

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