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1636

4.

Johann Klaj

Der welcher vom teutschen Geblüte hergrünet Vnd rühmlich sich eigener Sprache bedienet Feyret die Grichin und Römerin nicht Weil ihm kein Zieraht in seiner gebricht.

Womit die Pelasgen und Römer stoltzieret Hat Teutschland außbündig und kündig gespüret Was den beliebten Camenen beliebt Was nur bepalmet und Lorbeerlaub giebt.

So kämpfet jhr Sprachen üm löbliches Siegen Erkühnet euch sämtlich als Ritter zu Kriegen Febus wird richten und geben den Preiß: Teutscher du jagest sie alle vom Kreiß.

Ihr aber erschwinget der Sinnen Geflügel Herr Claj postieret mit flüchtigem Zügel Himmelan höret die obere Lufft Euch schon als einen Poëten zurufft.

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