Fried im Himmel!
Rufft der Engel Heergetümmel:
Krieg auff Erden!
Ach! was will es immer werden?
Soll ich von dem Siegen sagen
Oder zagen?
Hört die Engel singen wieder!
Aber leider! unsre Lieder
Sind in Eile
wie die windgeschwinde Pfeile
Von dem Widerhall zergellet
in den Halß zu ruck geprellet.
O ihr Himmel regnet Feuer
auff das Teufflisch Vngeheuer!
Seht die Schwefelblaue Nasen
rasen blasen:
daß die kriegerische Flammen
brennen Liechterloh zusammen.
Ich bin gantz auß Furcht erstarrt: muß die Reden nöthen
wann ich den Ertz-Engel Streit und den Kunst-Poeten
den das teutsche Nordgau rühmet recht beloben will
O ihr Eißgefrorne Musen schweigt nur dißmal still.
Klio hält den Feuergeist den Apollo angezündet
daß Herr Klaj unser Freund Engelreine Reimen bindet.
Der kan bunte Verse schreibē von dem Feuer-Drachen-Kampf
Der der läst die Stralen blitzē durch den düstern Pöbel-dampf
die Crystalgestreimte Pegnitz muß mit Wellen-zungen lallen
wen sie hört die Klinggedichte an den gläsern Strand abhallen.
Alle Musen heissen ihn nur ihren Sohn
Alle Nymfen reichen ihm den Sänger Lohn.