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4.

Johann Klaj

Fried im Himmel! Rufft der Engel Heergetümmel: Krieg auff Erden! Ach! was will es immer werden?

Soll ich von dem Siegen sagen Oder zagen? Hört die Engel singen wieder! Aber leider! unsre Lieder

Sind in Eile wie die windgeschwinde Pfeile Von dem Widerhall zergellet in den Halß zu ruck geprellet.

O ihr Himmel regnet Feuer auff das Teufflisch Vngeheuer! Seht die Schwefelblaue Nasen rasen blasen:

daß die kriegerische Flammen brennen Liechterloh zusammen. Ich bin gantz auß Furcht erstarrt: muß die Reden nöthen wann ich den Ertz-Engel Streit und den Kunst-Poeten

den das teutsche Nordgau rühmet recht beloben will O ihr Eißgefrorne Musen schweigt nur dißmal still. Klio hält den Feuergeist den Apollo angezündet daß Herr Klaj unser Freund Engelreine Reimen bindet.

Der kan bunte Verse schreibē von dem Feuer-Drachen-Kampf Der der läst die Stralen blitzē durch den düstern Pöbel-dampf die Crystalgestreimte Pegnitz muß mit Wellen-zungen lallen wen sie hört die Klinggedichte an den gläsern Strand abhallen.

Alle Musen heissen ihn nur ihren Sohn Alle Nymfen reichen ihm den Sänger Lohn.

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