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1.

Johann Klaj

Es tönen Trompeten die Fahnen ümfliegen es drönen die Waffen mit blutigen Siegen man höret nur Klagen und sagen von Kriegen. Wie! müssen die Musen verstummet erliegen

ins Elend verjaget und zagend sich schmiegen? sol unsere Heldenzeit bleiben verschwiegen? Ihr Teutsche! besinnet eur hohes Vermügen und hasset ausländischer Sprachen Betrügen.

Euch solte nur euere Zunge benügen (in welcher die Künste sich gleiches fals fügen) ihr hättet den Helicon längsten erstiegen und würde der Griechen Berühmen versiegen.

Es müssen der Stimplere Reimen versiegen Bald Opitz so liebliche Höhen erstiegen Ihm wolten auch rühmliche Folge nachfügen Herr Werder und Buchner der Musen Vernügen.

Apelles Rist Schottel entdekken das Trügen der Sprache Verächter: ihr Wunder vermügen und Schikklichkeit bleibet nun nimmer verschwiegen. Schaut frevele Klügelwitz schmeltzen und schmiegen.

Hier höret wie Christus nicht blieben erliegen im Grabe! hier sehet das Höllenbekriegen! Erstaunet Emanuels Himmlisches Siegen! Nun gleichet der Mukken und Adeler Fliegen.

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