Skip to content
1908

Es ist genug

Klabund

Es ist genug. Mein trübes Licht Bereit' sich zu erlöschen. Ich hab' vertan mein Recht und Pflicht Und meiner Seel' vergessen.

Es ist genug. Es weht ein Wind, Weht nicht von Ost noch Norden. Auf der Milchstraße wandert ein weißes Kind, Ist nicht geboren worden.

Du über den Häusern heller Schein, Wovon bist du so helle? Stehst du um die Stirn einer Jungfrau rein Oder brennt ein Sünder zur Hölle?

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Es ist genug · Klabund · Poetry Cove