Skip to content
1906

Der Zephir

Klabund

Er gehet beflügelt Und läutet am Hügel. Es streifen die Sohlen Die frauliche Au.

Nun dürfen wir schlürfen Im Auge den Abend Und Erde und Herde Ertrinken im Tau.

Ich wende die Hände Die feuchten ins Leuchten, Aufs Herz mir gezückt schon Des Mondes Stilett.

Die zärtlichen Winde Umfangen den Enkel. Er gleitet beglückt schon. Sie führen ihn linde

Ins ewige Bett.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Der Zephir · Klabund · Poetry Cove