Skip to content
1906

8.

Klabund

Die Anarchie ist unser Glück. Ich reiss vom Leib mir Stück für Stück. Zuerst den Rock, danach das Hemd – Wie war ich vor mir selber fremd.

Ich reiss die Augen aus der Stirn, Sie sollen nicht das Licht verwirrn. Ich zerr an Darm und Samenstrang: Kein neuer Mensch mein Untergang.

Ich reisse mir die Haut herab, Es fällt der Plunder von mir ab. Ich stehe nackt vor Tod und Grab.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
8. · Klabund · Poetry Cove