Und heut in der Nacht da bin ich erwacht,
Es schrieb eine Hand an der Wand.
Und die Schrift war rot wie Blut so rot,
Und wie Wachs so weiss war die Hand.
Und ich sahs und vergass meine Ängste und las,
Was die Hand, die silberne, schrieb.
Bedarfst du mein? Du bist nicht allein
Und ich hab dich ewig lieb.
Vergiss nicht die Fei und die heilige Drei
Und den Schrei und den endlosen Kuss.
Der Kerker zerbricht es naht das Gericht,
Und zur Quelle empor fliesst der Fluss.
Die Nacht und der Tag der Mond und der Hag,
Wir lieben uns immer neu.
Du küsst meine Stirn wie Sonne den Firn
Und als Bettler hüllt uns die Streu.
Bleibe du, bleibe ich so singe, so sprich,
Sprach ich recht, sprach ich dich, sprach ich du?
Ich ergriff an der Wand die silberne Hand,
Und sie zog mich den Sternen zu.