Weh, o weh der bösen Sonne! stellt mit liebelosem Stral
Zwischen mich und Sie, die Ferne, hohe Berg' und tiefe
Thal',
Bringet Dörfer, bringet Städte, ziehet Flüsse, leitet Seen,
Läßt ein wild Gewühl von Menschen zwischen Ihr und mir
erstehn.
Und je näher dann die Sonne leuchtend an dem Himmel
zieht,
Weh! je ferner Sie, die Ferne, über Berg' und Thale
flieht.
Aber wann die Sonne fliehet, mit sich ziehend Berg und
Thal,
Mit sich ziehend Flüss' und Städte, und die Menschen all-
zumal:
Kehret schon die Ferne wieder; leis vom Abendstern bewacht,
Schifft sie in dem Kahn des Mondes durch das stille Meer
der Nacht.