Von Würtenberg Graf Eberhardt,
Nun alt und laß nach mancher Fahrt,
Legt hin sein rostig Schwerdt von Stahl
Und steigt hinab ins stille Thal.
Dort wo in Tiefen wunderbar
Die Enzfey schon manch tausend Jahr
Die Wasser wärmt, den Siechen heilt,
Friedlich der kranke Kämpe weilt.
Und wie er ruht in Quellen warm,
Heranstürzt neuer Feinde Schwarm,
Auflodert hell das grüne Thal:
Wo bist du rostig Schwert von Stahl? —
Zu mir, zu mir! alt' Kämpe traut!
Ertönt aus Tiefen süßer Laut;
Der Graf sinkt in der Quellen Grund,
Der Feind den Grafen nimmer fund.
Zu Stuttgart sitzt er beym Pokal,
Zur Seit' sein rostig Schwert von Stahl,
Der Enzfey trinkt er zu mit Macht
Und stürzt verjüngt sich in die Schlacht.