Auf dürrer Haide geht
Ein armer Wandersmann,
Kein kühlend Lüftchen weht,
Das ihn erquicken kann.
Er schaut Land ein, Land aus,
Horcht, keine Quelle fließt,
Blickt, sieht nicht Wald, noch Haus,
So schattend ihn umschließt.
Er kann nicht weiter gehn,
Er sinkt auf's dürre Moos, —
Doch sieh! auf Bergeshöhn
Erblickt er jezt ein Schloß.
„o Kranker! freue dich!
„das nimmt dich gastlich auf!“
Er rafft zusammen sich,
Er eilt den Berg hinauf.
Und als er auf den Höh'n —
Kein Schloß ersieht er mehr,
Sieht eine Wolke stehn,
Die bald erstirbt, wie er.