Wohl gehest du an Liebeshand,
Ein übersel'ger Mann;
Ich geh' allein, doch mit mir geht
Was mich beglücken kann.
Es ist des Himmels heilig Blau,
Der Aue Blumenpracht,
Einsamer Nachtigallen Schlag
In wolk'ger Wälder Nacht.
Es ist der Wolke stiller Lauf
Lebend'ger Wasser Zug,
Der grünen Saaten wogend Meer
Und leichter Vögel Flug.
Du ruhst im zarten Frauenarm,
Am Rosenmund voll Duft;
Einsam geh' ich, im Mantel spielt
Die kühle Abendluft.
Es kommt kein Wandrer mehr des Wegs,
Der Vogel ruht im Baum:
Ich schreite durch die düstre Nacht,
In mir den hellsten Traum.