Sommers, wann die Lilien blühen,
Nelk' und Rose duftend glühen,
Mägdlein durch die Gärten wallen,
Schön begrüßt von Nachtigallen:
Steh' ich wol am fernen Meere —
Aber auf der öden Leere
Wird dein Garten mir erblühen,
Werden deine Rosen glühen;
Werden sich die blauen Wellen
Mir zu euren Bergen schwellen,
Werd' ich eure Thäler, Auen
Blühend in der Tief' erschauen,
Und dann zieht wol banges Sehnen
Mich darnieder, und mit Thränen
Will ich sinken in die Rosen; —
Aber rings nur Wellen tosen.