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1786–1862

An Gangloffs Geist .

Justinus Kerner

Hier in diesen üpp'gen Feldern, Rebenbergen, wolk'gen Wäldern, Um das Maal der Frauentreu', Wo du giengst in stillem Sinnen, —

Brennt es mich im Busen innen, Werden alte Wunden neu. Berg und Thale hör' ich fragen: Hat er nicht auch dich getragen

Einst im Herzen liebewarm? Kam er mit dir? — weh! und schauen Muß ich deiner Tugend Auen, Dann durch Thränen voll von Harm.

Aber die dein Geist erdachte, Deine Hand in's Leben brachte In dem Wein-bekränzten Thal, Jene Bilder alter Zeiten

Seh' ich oft vorüber gleiten Geistern gleich im Mondenstrahl. Deine Helden, deine Frauen Geh'n mit mir durch diese Auen

Noch im späten Abendroth. Flüstern: ist auch Was sein Geist, sein Herz erfunden Raubt der Freundes-Brust kein Tod.

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