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1824

3.Fußnoten

Justinus Kerner

Auf den Fildern, unter den Bäumen, Wo die goldnen Äpfel sind, Wo der Kohl wie Silber glänzet, Spielte sie, ein lichtes Kind.

Auf den Fildern, unter den Bäumen, Wo die Biene emsig schafft, Lernte sorgen sie und sammeln Einer Hausfrau Wissenschaft.

Auf den Fildern, unter den Bäumen, Schwabenlandes echter Flur, Wuchs sie auf zur treusten Tochter Württembergischer Natur.

Auf den Fildern, unter den Bäumen, Gab einst Gott den Segen ihr: Lerne lieben, schaffen, dulden, Sprach er: Kind, ich bleib' bei dir!

Über den Fildern, über den Bäumen, Auf der Achalm hohem Haupt Fand ich sie im Gold des Morgens, Hat sie mir das Herz geraubt.

Über die Filder, über die Bäume Stieg die Lerche himmelwärts, Sang ihr Lied, als ich sie drückte Da auf ewig an das Herz.

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