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1868

[Eine Blume ist gebrochen]

Friederike Kempner

Eine Blume ist gebrochen, Hier für immerdar, – Und die edle Fürstin zählte Vierundzwanzig Jahr.

Wer des Lebens Glück gekostet Und dann rasch entflieht, Kennt nicht seine Dissonanzen, Hörte nur sein Lied.

Und mich dünkt, in solcher Jugend Enden leichter sei, Wie die Töne leicht sich lösen Einer Melodei.

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