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1868

[Auf und nieder steigt die Welle]

Friederike Kempner

Auf und nieder steigt die Welle, Auf und nieder steigt die Nacht, Und der Sterne Glanz und Pracht Wechseln mit des Tages Helle.

Ew'ger Wechsel, Nacht und Helle, Grüne Matten, dunkler Schacht, Sprich, was siehst Du auf der Wacht, Steigend auf die festen Wälle?

Moder, Moder aus den Grüften, Blumendüfte in den Lüften, Manchen Geist, ach, schwergeprüften. Eine Welt, die Alles preist,

Was da Glanz und Schimmer heißt, Und das Böse vorwärts reißt! –

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