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1854

Gasel

Gottfried Keller

Herbstnächtliche Wolken, sie wanken und ziehn Gleich fieberisch träumenden Kranken dahin; Auf Bergwald und Seele die Düsternis ruht, Ob kalt sie auch Wind und Gedanken durchfliehn.

Klar strahlend jedoch tritt hervor nun der Mond, Und weithin die Nebel entschwanken um ihn. Geh auf auch im Herzen mir, lieblicher Stern, Dem immer die Schatten noch sanken dahin!

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