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1844

6. Auf Martin Distelis Tod

Gottfried Keller

Sie haben Ruh, die Kutten braun und schwarz, Die Flattermäuse, Eulen, blauen Kröpfe, Die Spieße, die Philister und die Zöpfe, All das verbrannte, zähe Pech und Harz!

Er hat sie scharf gepeitscht und arg gegeißelt Die faulen Bäuche und die krummen Rücken, Er hat aus tausend giftgeschwollnen Mücken Sich gar ein seltsam Monument gemeißelt!

Schaut her, ihr draußen, denen im Genick Geharnischte Tyrannen tödlich lasten, Schaut dies Gewimmel ohne Ruh und Rasten, Den Bodensatz in einer Republik!

Solch einen Abschaum wohlgemut zu zeichnen, Braucht es fürwahr ein gutes, starkes Herz! Ihm lohnt es auch des Vaterlandes Schmerz, Und seinen Namen wird es dankbar eignen!

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