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1854

3

Gottfried Keller

Ein Fischlein steht am kühlen Grund, Durchsichtig fließen die Wogen, Und senkrecht ob ihm hat sein Rund Ein schwebender Falk gezogen.

Der ist so lerchenklein zu sehn Zuhöchst im Himmelsdome; Er sieht das Fischlein ruhig stehn, Glänzend im tiefen Strome!

Und dieses auch hinwieder sieht Ins Blaue durch seine Welle; Ich glaube gar, das Sehnen zieht Eins an des andern Stelle!

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