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1844

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Gottfried Keller

Es dämmert, es dämmert den See herab, Die Wasser sind gar so dunkel; Doch wann der Blitz über den Bergen strahlt, Was ist das für ein Gefunkel!

Dann tun dem Schiffer die Augen weh, Er sputet sich ängstlich zu Lande, Wo gaffend der Feierabend steht Am fahlerleuchteten Strande.

Die Leute freuen und fürchten sich Und wünschen ein gutes Ende Und daß der Herr sein Schloßengericht Nicht in den Krautgarten sende!

Jetzt zischt der Strahl in die laue Flut Wie eine feurige Kette, Der dumme Haufen ergreift die Flucht Und kriecht erschrocken zu Bette!

Wann Gott einen guten Gedanken hat, Dann sagt man: Es wetterleuchtet! Gib acht, du Gesindel, daß nicht einmal In deine Wirtschaft er leuchtet!

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