Nicht immer will ich so, wie andre Leute wollen,
Die nicht Gesetze geben sollen
Der Sapho, der Empfindungsvollen,
Die um den schönen Geist nicht trägt ein schönes Kleid,
Der in den Adern ist ein Dichter-Quell gequollen
Zu aller Lieder Möglichkeit,
Der hoch von Zärtlichkeit der Busen aufgeschwollen,
Die aus den Augen oft läßt Thränen nieder rollen,
Dem Himmel ihren Dank zu zollen
Für diesen goldnen Theil in ihrer Lebenszeit.
Aufblicken ist ja kein Verbrechen;
Hier denken kann ich schon, und dort mit Thyrsis sprechen.