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1777

Bey der Geburt eines Mädchens

Johann Georg Jacobi

Herrlich ist der Frühlingsmond, Wenn, umschwebt von Balsamdüften, In den Thälern, in den Lüften Sichtbar Gottes Segen wohnt;

Wenn, einander liebzukosen, Eine Blumenschaar aus tausend Knospen dringt, Und die Nachtigall den Rosen Ihr Geburtslied singt!

Herrlicher ist noch die Stunde, Noch in einem süßern Bunde Müßen Erd' und Himmel stehn, Wenn ein Engel, ungesehn,

Unterm Nachruf seiner Brüder, Eine schöne Menschenseel' hernieder Aus der Seelen Vaterlande trägt, Daß, von Lieb' und Unschuld groß gepflegt,

Wallend durch des Lebens Dorngewinde, Sie das Paradies verkünde!

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