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1777

An Philaiden

Johann Georg Jacobi

Erhaben ist der innre Friede Des Weisen, göttlich seine Ruh! Groß ist der Mann, o Philaide! Doch glücklicher vielleicht bist Du.

Im schweren Kampfe bracht er Schmerzen Und Furcht und Sorgen unter sich; Sie fortzuküssen, fortzuscherzen, Dieß lehrten Huldgöttinnen dich.

So hängt, wo sich das Thal geschmücket, Mit wildem Drohn ein Fels herab; Die Hirtin sieht ihn nicht, und pflücket An seinem Fuße Blümchen ab.

O laß, beym Klange süßer Lieder, Uns lächelnd durch das Leben gehn, Und, sinkt die lange Nacht hernieder, Mit diesem Lächeln stille stehn.

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