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1777

An meinen VaterIm Februar.

Johann Georg Jacobi

Ich sah im öden Garten, Umkränzt von Eis, Die Vöglein dich erwarten, Auf dürrem Reis;

Die Zeugen deiner Milde, Von dir genährt, So lang im Schneegefilde Der Mangel währt.

Da schlug mein Herz gelinder; Ich wurde froh, Und sah der Armuth Kinder, Die eben so,

Vergessend ihre Klagen Nach dir geblickt, Weil du in bösen Tagen Sie gern erquickt.

O glaube! wenn vergebens Der Himmel nicht Sein Wort voll Kraft und Lebens Zur Erde spricht;

Wenn jedes leise Flehen Empor sich schwingt, Kein Vöglein ungesehen Vom Zweige sinkt;

Wenn göttliches Erbarmen Den Frommen trägt, Der neben sich des armen Verlaßnen pflegt –

So bleibet Gottes Segen Dir sicherlich; So führt auf Dornenwegen Sein Engel dich.

Auf nackten Winterauen Hast du geschont, Den Vöglein ihr Vertrauen So reich belohnt:

Wie sollte der nicht schonen, Der ewig liebt, Nicht Er dem Herzen lohnen, Der Alles giebt?

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