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1777

4.

Johann Georg Jacobi

Die Rosen, die vom Thau benetzt, An jedem Blättchen unverletzt, Ich zu den frischen Nelken Im Morgenroth zu pflücken ging,

Und küssend um dein Bildniß hing; O Chloe! wie sie welken! So welken, wo ich Blumen brach, So welken alle, nach und nach,

Die Wiesen mit den Hainen; Bis endlich die getreue Hand, Bis, gleich den Kränzen, die sie band ... Du aber sollst nicht weinen!

O nähm' ein froher Engel dann Sich meiner jüngsten Lieder an! Ihr frohen Engel! bliebe Durch sie dem guten Mädchen doch

In künftigem Gesange noch Ein Nachhall meiner Liebe!

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