Ihr Reichen lasset euch den Reichthum nicht gelüsten
Kauffe euch kein Zucht-Hauß nicht durch euer eigen Geld.
Bey großem Gute dient kein Angst und Sorgen Held
Und nur ein Sclaven Hertz verschließt sich in die Küsten.
Ein Mörder saugt sein Blut aus seinen eignen Brüsten.
Ein Kluger lebt vergnügt und der besiegt die Welt
Wenn welche Schande doch! durch sie ein Geitzhalß fällt
Als ob Metall und Koth ihn zu beglücken wüßten.
In Banden legt er sich; ob sie nun güldenseyn
So schlägt der große Narr doch seine Seele nein
Die über alles soll auf Erden triumphiren.
An Stricken pfleget man die Hunde nur zu führen.
Ein Weiser braucht sein Geld wird nicht vor Sorgen bleich
Bey Reichthum ist er froh und in der Armuth reich.