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Men. an Tr.

Christian Friedrich Hunold

Spricht von der Tugend mehrals alle Weisen sprechen Und lebe mit der Weltso ist es ein Verbrechen. Der wahren Tugend steht das Hoff-Recht übel an Die Thatkein Compliment, ist was sie letzen kan.

Im Munde wohnt sie nicht; da sie vom Himmel kommen Hat sie den rechten Sitz in unsrer Brust genommen. Aus dieser gehet sie durch der Gedancken Reich Beherrscht die Sinnen Lustmacht uns den Engeln gleich

Thutwas der Himmel willwird wenig von sich schreiben Und ihrer besten That die Ehre schuldig bleiben. Schließt deine Liebe nun ein reines Hertz in sich Es liebedenn es liebt dadurch die Tugend dich.

Du kanst dabey ein Lied von edler Freundschafft setzen: Der Menschen Liebe bleibt des Himmels seyn Ergetzen. Auch liebe das Geschlechtbey dem die Schönheit steht Nur lieb eswie dich liebtder heunte zu dir geht.

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