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1863–1929

N.A.

Arno Holz

Durch einen schwarzen, schwehlenden Schneckengang stinken Pechfackeln. Grüne, johlende Meerkater mit Eisenklauen und geringelten Schwänzen

schieben, schleppen, zerren, beissen mich vor die boshaften Greise. Die hocken, Strohkronen auf ihren Schädeln, und blinzeln. Ihre langen Geierhälse recken sich,

aus ihren Froschmäulern quillt Geifer. Du hast Unsre Tropfsteinstühle bespien! Du hast über Unsre Gesässschwielen gelacht! Du hast Unsre Excremente nicht verehrt! Schon hebt der Henker, eine Mandril, seinen riesigen Plättbolzen.

Der glüht! Die Bestien brüllen, das Eisen zischt, rotes, berstendes Blutlicht zersprengt die Höhle. Pestkanaillen!!

Ich strample, stosse, schäume, schreie, schlage wütend um mich. Stürzen die Sterne zusammen, bricht die Welt ein? Auf meinem Bettvorleger,

in kleinen Tümpeln, zwischen den blauen, blitzenden Scherben meiner Karaffe, glitzert die Morgensonne.

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